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Kubanisch-Deutsche Projektzusammenarbeit „In Würde alt werden“

Beitrag von redaktion in Allgemein 11 Mrz 2019

Klaus Peter Weber (Chirurg, Unfallchirurg und Leiter der Interdisziplinären Alterstraumatologie/Geriatrie im DRK Krankenaus Altenkirchen-Hachenburg) hat ein Anliegen,  das ihn zu Höchstleistungen treibt: Mit mehr Menschlichkeit, besserem Verständnis und entsprechenden Projekten die Würde in die Pflege und Versorgung älterer und alter Menschen zurückzuholen und das sowohl in Deutschland als auch auf der Insel Kuba.

Doch zunächst einen Blick auf den Anfang.

Im Sommer 2017 kam Jürgen Löhr, der Leiter des AZURIT Seniorenzentrums Hildegardis in Langenbach, auf mich zu, mit der Bitte das Projekt Alterstraumatologie in seinem Hause öffentlichkeitswirksam zu begleiten. Einen gemeinsamen Besuch von ihm und dem Initiator des Projekts, Klaus Peter Weber, bei uns im Lahnsteiner Kommunikationshaus nutzten wir als Briefing für die diversen Aktivitäten, die wir anschließend starteten. Zunächst konzipierten und realisierten wir die Informationsbroschüre „Alterstraumatologie im Fokus – Interdisziplinäres Netzwerk als Pilotprojekt im Westerwald“. Fortan begleiteten wir das Projekt aus dem Westerwald mit Pressearbeit in der regionalen Tagespresse und in der Fachpresse. Durch unsere Intervention trat Klaus Peter Weber 2018 mit einem Vortrag über das Alterstraumatologie-Projekt im Westerwald als Referent beim AZURIT HANSA Pflegefachtag in Bremen auf.

Das Kuba Projekt

Schon bei unserer ersten Begegnung Mitte 2017 sprach Klaus Peter Weber von seiner persönlichen Verbindung zu Kuba und der Planung einer Delegationsreise im kommenden Jahr, u. a. mit dem Ziel die Alterstraumatologische Netzwerkidee dort vorzustellen und gleichzeitig eine Projektzusammenarbeit in den Bereichen Kultur – Sozialwesen  – Medizin zu initiieren. Im Herbst 2018 wurde dieser Plan Wirklichkeit und wir von P&P waren mit drei Mitarbeitern mit von der Partie, wobei uns besonders für einige unserer Kunden das Thema „kubanische Pflegefachkräfte“ interessiert . Was wir in der einen Woche in Havanna erlebten, übertraf bei weitem unsere Erwartungen. Jeder Tag war von morgens bis abends mit informativem Programm gefüllt. Die Ministerien für Gesundheit, Kultur und Sport hatten interessante Besuchstermine und Gespräche für uns organisiert.  So abwechslungsreich wie die Begegnungen waren die Projekte, die wir kennenlernen durften. Das Fazit: Auf kubanischer Seite wurde ebenfalls der Wunsch geäußert nach einem bilateralen Austausch in den Bereichen Medizin/Pflege, Kultur und Sport.  Konkret sind derzeit drei Projekte geplant:

  1. Der Aufbau eines medizinisch-pflegerischen Versorgungszentrums für ältere Menschen in Kuba mit der Implementierung des Modellprojekts ISKA (interdisziplinäre sektorenübergreifende Kooperation in der Alterstraumatologie).
  2. Ein Musiktheaterprojekt Kuba-Deutschland. Im Fokus steht der alte Mensch. Kooperation mit der UNEAC Kuba (Zusammenschluss aller Künstlerverbände Kubas), Verantwortlichen des Grand Teatro in Havanna und dem Kulturministerium Kuba sowie auf deutscher Seite mit bekannten Vertretern aus der Kunst- Theater- und Musikszene.
  3. Ein Sportprojekt Kuba-Deutschland. Ziel ist die Sensibilisierung der Jugend gegenüber dem Alter, z.B. durch Errichtung von Fußballstützpunkten in Kuba mit gleichzeitiger Verpflichtung der Jugendlichen aus beiden Ländern, sich bei Projekten im Seniorenbereich zu engagieren.

Zur erfolgreichen Umsetzung all dieser Projekte sind Klaus Peter Weber und sein Team auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder, dem „In Würde alt werden“ am Herzen liegt, kann sich mit einbringen durch eine Spende auf folgendes Konto:

Kontoinhaber: Institut für Altersmedizin Klaus Peter Weber

Bankverbindung: IBAN: DE 48 5736 1476 0000 5307 90

Wir wünschen Klaus Peter Weber weiterhin gutes Gelingen für die gute Sache!